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Wenn es nur noch Streit gibt

Wege aus der Eskalation

Wenn es nur noch Streit gibt

Wege aus der Eskalation

Andreas Zerweck
E-Mail: info@liebewachsen.de
Telefon +49 172 765 09 51
📌 Raum Stuttgart & Online

Wenn es nur noch Streit gibt.
Wege aus der Streit Eskalation

Wenn es nur noch
Streit gibt:
Wege aus der
Eskalation

Streiten

Sie sitzen mir gegenüber. Beide. Und ich sehe es sofort.

Nicht die Wut die ist nur die Oberfläche. Ich sehe, wie erschöpft sie sind. Wie angespannt. Wie jeder Atemzug des anderen bereits zu viel ist. Sie sitzen da wie zwei offene, entzündete Wunden. Und jede Berührung jedes Wort, jeder Blick schmerzt.

Das ist kein Beziehungsproblem. Das ist ein Ausnahmezustand.


Was wirklich passiert, wenn Gespräche eskalieren

Der häufigste Satz, den ich höre, wenn Paare zum ersten Mal zu mir kommen: Wir streiten ständig. Alles eskaliert sofort.

Was sie damit beschreiben, ist nicht Bösartigkeit. Nicht Gleichgültigkeit. Nicht das Ende der Liebe. Es ist ein Nervensystem im Überlebensmodus. Beide Partner sind aktiviert, in einem Zustand, den unser Körper eigentlich für echte Bedrohungen reserviert hat. Kampf, Flucht, Erstarren. Hier gibt es kein Raum mehr für Nuancen. Kein Raum für den anderen.

In diesem Zustand ist echte Kommunikation nicht möglich. Das ist keine Schwäche — das ist Biologie.


„Sie sitzen da wie zwei offene Wunden.
Und jede Berührung schmerzt.“


Die Kunst, beide gleichzeitig zu halten

Was ich in diesen ersten Minuten tue, ist keine Technik. Es ist eine Haltung.

Ich lasse erzählen. Ich achte darauf, dass es nicht verletzt. Und ich bestätige beide, nicht in ihrer Version der Geschichte, sondern in ihrer Wahrnehmung. Denn das ist der erste Schritt: Jeder darf erleben, dass das, was er fühlt, gültig ist. Ohne dass der andere es bestätigen muss.

Das klingt einfach. Es ist es nicht. Denn der Mensch neben einem ist gerade selbst in Not. Und in Not können wir nicht zuhören wir können nur reagieren.

Also mache ich das Hin und Her. Ich frage den einen: Wie wirkt das auf dich, wenn sie das sagt? Nicht: Was denkst du darüber? Sondern: Was macht es mit dir?

Hier geht es nicht darum wer Recht hat. Was die Wahrheit ist. Es geht darum dass beide das dringende Bedürfnis haben: Hört mir eigentlich irgend jemand zu ? Eine Zeit lang bin ich das.


Der Moment, in dem der Groschen fällt

Manchmal passiert dann etwas.

Nicht immer. Nicht sofort. Aber manchmal fällt der Groschen: Oh wow, ich bin im Ausnahmezustand. Ich bin nicht falsch, nicht böse, ich bin erschöpft. Wir kämpfen nicht gegen den anderen, wir kämpfen ums Überleben.

In diesem Moment verändert sich der Raum. Die Energie, die vorher nach außen gedrückt hat, kehrt sich um. Manchmal kommen Tränen. Manchmal Stille. Beides ist gut. Beides bedeutet: Das Nervensystem lässt los. Kontakt wird wieder möglich.


„Sie erkennen:
Wir sind nicht böse wir sind erschöpft.“


Was Paare mit nach Hause nehmen


Es ist nicht die Lösung ihrer Konflikte. Die gibt es nach einer Sitzung nicht — und das wäre auch nicht ehrlich.

Es ist etwas anderes: Sie haben gelernt, sich selbst zuzuhören. Ihre eigene Wahrnehmung für gültig zu halten auch wenn der Partner das gerade nicht kann. Das ist der Kern. Denn nur wer sich selbst wirklich hört, kann beginnen, den anderen zu hören.

Dort beginnt funktionierende Kommunikation. Nicht bei Techniken. Nicht bei Regeln. Sondern bei dieser einen inneren Bewegung: Ich nehme mich ernst. Und deshalb kann ich dich ernst nehmen.

 

Andreas Zerweck ist Paarberater, Autor und begleitet Paare in Stuttgart und online im deutschsprachigen Raum. Sein Ansatz: lösungsorientiert, klar, ohne Rezepte.

Sie sitzen mir gegenüber. Beide. Und ich sehe es sofort.

Nicht die Wut die ist nur die Oberfläche. Ich sehe, wie erschöpft sie sind. Wie angespannt. Wie jeder Atemzug des anderen bereits zu viel ist. Sie sitzen da wie zwei offene, entzündete Wunden. Und jede Berührung jedes Wort, jeder Blick schmerzt.

Das ist kein Beziehungsproblem. Das ist ein Ausnahmezustand.


Was wirklich passiert, wenn Gespräche eskalieren

Der häufigste Satz, den ich höre, wenn Paare zum ersten Mal zu mir kommen: Wir streiten ständig. Alles eskaliert sofort.

Was sie damit beschreiben, ist nicht Bösartigkeit. Nicht Gleichgültigkeit. Nicht das Ende der Liebe. Es ist ein Nervensystem im Überlebensmodus. Beide Partner sind aktiviert, in einem Zustand, den unser Körper eigentlich für echte Bedrohungen reserviert hat. Kampf, Flucht, Erstarren. Hier gibt es kein Raum mehr für Nuancen. Kein Raum für den anderen.

In diesem Zustand ist echte Kommunikation nicht möglich. Das ist keine Schwäche — das ist Biologie.


„Sie sitzen da wie zwei offene Wunden.
Und jede Berührung schmerzt.“


Die Kunst, beide gleichzeitig zu halten

Was ich in diesen ersten Minuten tue, ist keine Technik. Es ist eine Haltung.

Ich lasse erzählen. Ich achte darauf, dass es nicht verletzt. Und ich bestätige beide, nicht in ihrer Version der Geschichte, sondern in ihrer Wahrnehmung. Denn das ist der erste Schritt: Jeder darf erleben, dass das, was er fühlt, gültig ist. Ohne dass der andere es bestätigen muss.

Das klingt einfach. Es ist es nicht. Denn der Mensch neben einem ist gerade selbst in Not. Und in Not können wir nicht zuhören wir können nur reagieren.

Also mache ich das Hin und Her. Ich frage den einen: Wie wirkt das auf dich, wenn sie das sagt? Nicht: Was denkst du darüber? Sondern: Was macht es mit dir?

Hier geht es nicht darum wer Recht hat. Was die Wahrheit ist. Es geht darum dass beide das dringende Bedürfnis haben: Hört mir eigentlich irgend jemand zu ? Eine Zeit lang bin ich das.


Der Moment, in dem der Groschen fällt

Manchmal passiert dann etwas.

Nicht immer. Nicht sofort. Aber manchmal fällt der Groschen: Oh wow, ich bin im Ausnahmezustand. Ich bin nicht falsch, nicht böse, ich bin erschöpft. Wir kämpfen nicht gegen den anderen, wir kämpfen ums Überleben.

In diesem Moment verändert sich der Raum. Die Energie, die vorher nach außen gedrückt hat, kehrt sich um. Manchmal kommen Tränen. Manchmal Stille. Beides ist gut. Beides bedeutet: Das Nervensystem lässt los. Kontakt wird wieder möglich.


„Sie erkennen:
Wir sind nicht böse,
wir sind erschöpft.“


Was Paare mit nach Hause nehmen


Es ist nicht die Lösung ihrer Konflikte. Die gibt es nach einer Sitzung nicht — und das wäre auch nicht ehrlich.

Es ist etwas anderes: Sie haben gelernt, sich selbst zuzuhören. Ihre eigene Wahrnehmung für gültig zu halten auch wenn der Partner das gerade nicht kann. Das ist der Kern. Denn nur wer sich selbst wirklich hört, kann beginnen, den anderen zu hören.

Dort beginnt funktionierende Kommunikation. Nicht bei Techniken. Nicht bei Regeln. Sondern bei dieser einen inneren Bewegung: Ich nehme mich ernst. Und deshalb kann ich dich ernst nehmen.

 

Andreas Zerweck ist Paarberater, Autor und begleitet Paare in Stuttgart und online im deutschsprachigen Raum. Sein Ansatz: lösungsorientiert, klar, ohne Rezepte.

Andreas Zerweck
E-Mail: info@liebewachsen.de
Telefon +49 172 765 09 51
📌 Raum Stuttgart & Online